Klassifizierung von Kreiseln

Die große Vielfalt von Kreiselarten hat die Wissenschaft zu verschiedenen Bemühungen zur Systematisierung und Klassifizierung herausgefordert. Dabei hat sich eine Ordnung nach der Antriebsart durchgesetzt, Die Gliederung nach Material, äußeren Merkmalen wie Farbe, Größe, nach Verwendungszweck, Herkunft oder Alter blieb meist sekundär. Ein sehr weitgehender Klassifizierungsansatz wird von Sandstrum vorgestellt (Sandstrum's Spinning Top Classification System). Hier soll zunächst die Klassifizierung nach Antriebsarten ausreichen. Dabei gilt es zu unterscheiden

Fingerkreisel
kleinere Kreisel, die zwischen den Fingern angedreht werden (Finger Twirler)
 
Stabkreisel
etwas größere Kreisel, bei denen man zun Andrehen schon die Handflächen benötigt (Palm Tops)
 
Abziehkreisel
eine um den Kreisel gewickelte Schnur wird schell abgezogen und setzt so den Kreisel in Drehung - Sonderform: statt der Schnur wird eine Zahnstange verwendet. (string launched tops - supported tops)
 
Wurfkreisel
hier wird die un den Kreisel gewickelte Schnur festgehalten und der Kreisel geworfen (peg top)
 
Peitschenkreisel
der Kreisel wird durch Schläge mit der Peitsche in Schwung gehalten (whip top)
 
Mechanische Kreisel
ein mechanischer Antrieb sorgt für die Bewegung: eine Drillstange, eine Feder, ein Gummi
 
Sonstige
vereinzelt finden sich andere Antriebsarten: Wind-Kreisel, die durch anblasen angetrieben werden, Fuß-Kreisel, auf die man gezielt drauftreten muß usw.
 
Verwandte
Als Kreisel-Verwandte werden Spielzeuge bezeichnet, die sich drehen und einige Kreiseleigenschaften haben, aber nicht wirklich als Kreisel zu bezeichnen sind: Keltische Wackelsteine (rattleback), Schnurren, Diablos, etc. (cousins)
 

 

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